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Optimol Eröffnung - So sieht's aus !
06.02.03
Optimolwerke
Man hat eine Ausweichlocation benöt(h)igt und Wolfgang hat sie uns gegeben. Direkt nebenan buhlen drei bzw. vier alte Aushängeschilder des alten KPO weiterhin um die Gunst der Gäste. Munich Partyguide war vor Ort und berichtet von der Eröffnung.
Das Optimol-Gelände selbst
...ist unattraktiv, praktisch ein grosser Parkplatz umrundet von schmucklosen und im Gegensatz zu den alten Fabrikgiganten uninteressanten Hausfassaden, eine darunter beherbergt die drei besprochenen Clubs.,
Die Milchbar
Mitgenommen hat man wenig aus dem alten Pfanni-Silo, der Club erstrahlt jetzt in neuem Gewand und fasst etwa doppelt soviele Gäste wie bisher: löblich! Endlich Platz und kein Treibhausklima mehr. Schön auch die rundum zugängliche Bar im Zentrum des Clubs und die (noch) sehr gepflegten Toiletten. Nur von aussen mutet die Milch und Bar etwas trist an, erinnert fast an eine Garage und zieht deshalb hoffentlich nicht das jetzt heimatlos gewordene Rockpublikum aus dem alten KPO an ;)
Das Publikum war ungewohnt jung und gemischt, was aber wohl eher an der legeren Türpolitik am Eröffnungstag als an einem Imagewechsel lag.
ms
Von einem kleinen Vorraum im Eingangsbereich machte ich die Tür auf. Eröffnet hat sich mir eine neue Milch&Bar die, Gott sei Dank, größer wurde aber trotzdem gemütlich blieb. Viele Ecken gibt es, eine lange Bar und den richtig ausgemessenen Tanzbereich. Musik ist, wie immer, gut gewesen und die Leute sind gestylt. Ein Club-Konzept bei dem wenig falsch gemacht werden kann !
cb
Der K41 Nightclub
Betitelt sich jetzt "Nightclub" und bleibt nach wie vor einer der stimmigsten Clubs im Viertel. Erinnert besonders durch die rötliche Farbgebung an schummrige Etablissements ohne Billigkeit zu vermitteln. Die Energiesparlampen des alten Clubs hat man wohl durch Halogenstrahler ersetzt: deutlich mehr Licht im Saal auf Kosten der Schummrigkeit! Ob man's lieber mag, muss jeder selbst beurteilen. Ausgelassene Gäste und angenehme Atmosphäre halten das K41 Nightclub aber wohl auch weiterhin im Gespräch.
ms
Gleich zum Anfang fällt der nicht ganz zutrauliche Türsteher unangenehm auf. Nur weil wir drei Jungs sind dürfen wir nicht rein? Besonders strange, zehn Minuten davor war ich drinnen! Mit ein bisschen "bla bla" haben wir auch dieses Problem geschafft und lassen uns die Laune nicht verderben. Drinnen ein vieldekorierter Raum. Zwei goldene Hände ragen vom Boden bis an die Decke, Airbrush an den Wänden. Ich überlege bis heute ob ich es kitschig finde oder nicht. Musik und Leute waren mehr als gut. Es feierte sich an diesem Abend am besten im K41!
cb
Der Keller EG
Um kein neues Loch schaufeln zu müssen hat man den beliebten Alternative Club kurzerhand in's Erdgeschoss einquartiert und mit dem vielsagenden Kürzel "EG" versehen. Die Musik wurde deswegen zum Glück nicht flacher, es geht weiter mit harten Tönen. Genauso mutet auch die neue Location an, man geht durch den dunklen Eingangsbereich und passiert das spacig-düster gestaltete Garderobenareal, um im Hauptraum zu landen. Auch dort dunkle Atmosphäre, zwischendurch ausgeleuchtet mit hellen Kontrastflächen. Zweifelhaft ausgeschildert die Toiletten, man findet angetrunken definitiv nicht mehr das richtige Stübchen!
ms
Als ich reinkam war ich positiv überrascht. Fitte Deko und geräumiger! Musik ist im Keller klar und Publikum auch. Rock, New Rock etc. treffen sich dort. Natürlich muß ein Langzeittest den genauen Wert des Kellers bestätigen! Alles in allem ein guter Start für einen altbewährten Club.
cb
Übrigens: Das Babylon 2 liegt etwas abseits vom Schuss und hatte seine Eröffnung bereits, wurde deshalb hier auch nicht berücksichtigt.
Links: Optimol Homepage

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